Auf der Weltmesse für Uhren in Basel zeigt die Industrie, was sie kann. Und was nicht. Über Uhren mit Plastikband für 57.000 Euro, faszinierende Innovationen, verpasste Trends und Comebacks.

Die Party ist vorbei. Aber sie war gut. Fast 15 Jahre lang dauerte der Boom der Schweizer Uhrenindustrie an, aber wenn am Donnerstag die 100. Ausstellung für Schmuck und Uhren mit etwa 300 Schweizer und 1200 internationalen Ausstellern den Besuchern ihre Tore öffnet, wird sich so mancher der rund 4000 akkreditierten Journalisten verwundert die Augen reiben.

Nein, es ist nicht so schlimm wie im Krisenjahr 2009, als der Export der Schweizer Uhrenindustrie kurzzeitig um über 20 Prozent zum Vorjahr eingebrochen war, es ist viel schlimmer. Denn auch wenn die Branche mit einem Minus von 3,3 Prozent im vergangenen Jahr glimpflich davon gekommen scheint, sackten die Schweizer Exporte im Januar gegenüber dem Vorjahr um fast 8 Prozent ab. Und alle hier wissen: Es kommt noch dicker. Nur was kommt, das weiß hier keiner. Denn auf der wichtigsten Schmuck- und Uhrenmesse der Welt fehlen genau die, die die Richtung am Handgelenk in Zukunft bestimmen werden: Apple, Samsung, Google oder Intel sucht man vergebens in den Hallen am Rhein.


Wer hätte kürzlich noch gedacht, dass die Elektronikriesen im vergangenen Quartal erstmals so viele Smartwatches produzieren würden wie die gesamte Schweizer Uhrenindustrie an teurer Mechanik zusammen? Und da inzwischen längst abgemacht zu sein scheint, dass Letztere den Kürzeren ziehen wird im Vergleich zu den Großen aus den USA und Fernost, konzentriert sich die Branche lieber auf das, was vielleicht auch Luxuskunden in Zukunft schätzen werden: Wunderschöne Uhren zu bauen zu einem besseren Preis als bisher, in einer Qualität, die noch unsere Urenkel schätzen werden.

Natürlich braucht kein Mensch mehr diese Feinmechanik-Kunstwerke, um die Zeit abzulesen. Aber jede für sich genommen ist eine Verbeugung vor dem höchsten Gut, was wir haben: unserer Kultur. Nehmen Sie sich daher vielleicht ein paar Minuten Zeit für die wichtigsten Uhrentrends zur Baselworld 2018

Dass bei Bulgari inzwischen absolute Uhrwerke-Profis arbeiten und nicht nur tolle Juweliere, hat sich auch bei Nicht-Experten rumgesprochen. Vor zwei Jahren lancierte Ex-Tag-Heuer-Chef Jean-Christophe Babin das flachste Tourbillon der Welt, dieses Jahr legt er nach: Die kantige Octo Finissimo Minutenrepetition ist die derzeit flachste Uhr der Welt mit einem Schlagwerk. Um einen hörbaren Klang zu erzeugen, wurde der Raum zwischen Saphirglas und Zifferblatt zum Resonanzboden umfunktioniert, wovon kleine Schlitze zwischen den Indexen zeugen. Die Uhr konnte daher sogar bis zu 50 Meter wasserdicht entwickelt werden. Das Werk ist nur knapp über drei Millimeter hoch, das Titangehäuse ist unter sieben Millimeter dünn. Das völlig neu entwickelte Handaufzugswerk mit 65 Stunden Gangreserve hat seinen Preis: 50 Kunden werden sich dennoch auf die rund 165.000 Euro teure Uhr freuen.



Für mechanische Armbanduhren ist die Zeit noch lange nicht abgelaufen. Das beweisen die Aussteller der Baselworld nun schon seit 100 Jahren. Auch 2017 gab es wieder zahlreiche „altmodische“ Neuheiten zu bestaunen, von denen so gut wie keine irgendwelche smarten Funktionen bot. Ausreißer waren diesmal TAG Heuer mit der Connected Modular, Samsung mit der Gear S3 und Tissot mit einer neuen T-Touch Solar. Stars der Show waren dennoch unumstritten Traditionsmarken wie Rolex, Omega, Longines, Breitling, Patek Philippe oder auch der weltgrößte Uhrenproduzent Seiko. Sie wollen wissen, welche Highlights es auf der diesjährigen Baselworld zu sehen gab? COMPUTER BILD hat 20 interessante Neuheiten für Sie rausgesucht.

Für mechanische Armbanduhren ist die Zeit noch lange nicht abgelaufen. Das beweisen die Aussteller der Baselworld nun schon seit 100 Jahren. Auch 2017 gab es wieder zahlreiche „altmodische“ Neuheiten zu bestaunen, von denen so gut wie keine irgendwelche smarten Funktionen bot. Ausreißer waren diesmal TAG Heuer mit der Connected Modular, Samsung mit der Gear S3 und Tissot mit einer neuen T-Touch Solar. Stars der Show waren dennoch unumstritten Traditionsmarken wie Rolex, Omega, Longines, Breitling, Patek Philippe oder auch der weltgrößte Uhrenproduzent Seiko. Sie wollen wissen, welche Highlights es auf der diesjährigen Baselworld zu sehen gab? COMPUTER BILD hat 20 interessante Neuheiten für Sie rausgesucht.

Baselworld 2017: Highlights der Messe

Samsung auf der BaselworldEin seltener Gast auf der Baselworld war Samsung. 2017 zeigte der koreanische Technologie-Konzern Flagge und stellte drei Konzeptdesigns auf Basis der Gear S3, neue Armbänder sowie zusätzliche Farbvariationen der Smartwatch vor. Die Konzepte entwarf der in der Schweiz arbeitende Luxusuhren-Designer Yvan Arpa, der mit seinen Modellen die Brücke zwischen der digitalen und analogen Welt schlagen wollte. Dafür baute er eine Gear S3 mit klassischem Uhrwerk, eine smarte Taschenuhr und eine veredelte Smartwatch. Ob das die alteingesessenen Marken beeindruckte, steht auf einem anderen Blatt.

Ein Jahr voller Jubiläen

In Basel feierten die Marken sich nämlich lieber selbst – denn es gab gleich mehrere runde Geburtstage. Die Messe zelebrierte den 100. Geburtstag – und somit ein Jahrhundert Uhrmacherkunst. Die Schweizer Marke Omega führte 2017 gleich drei Modelle seit 60 Jahren. 1957 veröffentlichte die Marke drei Zeitmesser, die zu Klassikern wurden: die „Seamaster 300“, die „Railmaster“ und die „Speedmaster“. Konsequenterweise veröffentlichte man alle drei Modelle in einer modernen Retro-Version. Branchenprimus Rolex führte das professionelle Tauchermodell „Sea-Dweller“ indes seit 50 Jahren. Zur Feier gab es ein vollständig überarbeitetes Modell mit neuer Größe, Datumslupe und roter Modellbezeichnung. Egal, ob Rolex, TAG Heuer oder High-End-Marken wie Patek Philippe: Auf der Baselworld zeigt jeder, was er hat.

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3. Das Comeback der Stahlsportuhr: TAG Heuer Carrera Calibre Heuer 01 Grey Phantom Titanium

TAG Heuer Carrera Calibre Heuer 01 Grey Phantom Titanium Quelle: TAG Heuer

In unsicheren Zeiten läuft nichts besser als eine robuste Toolwatch. Der Name stammt aus einer Zeit, in der Stahluhren eher als Gebrauchsgegenstände denn als Schmuck betrachtet wurden und es vor allem keine robuste Quarzalternative aus Plastik gab. Rolex begründet seinen Ruhm zum Großteil darin, dass Abenteurer und Soldaten, Piloten und Wissenschaftler sie trugen. Toolwatches, sozusagen die Smartwatch von Vor-Vorgestern, sind heute bei Uhrenfans extrem beliebt. Kein Wunder also, dass Tag Heuer seinen vergangenes Jahr vorgestellten Manufaktur-Chronographen nun mit einem Stahlband ausstattet. Der Kenner greift allerdings gleich zur Variante „Carrera Calibre Heuer 01 Grey Phantom Titanium“, die, wie der Name sagt, aus dem deutlich leichteren Material Titan besteht und für 5650 Euro zu haben ist. Exklusiver und teurer ist die zum 225. Geburtstag von Girard Perregaux überarbeitete „Laureato“. Sie kostet als klassische Dreizeiger-Uhr mit Manufakturwerk schon 14.700 Euro.

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