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Rolex Daytona Replica stahl-gold - weisses Ziffernblatt

Edelstahl teilvergoldet
Automatik-Uhrwerk
Durchmesser 40 mm

€ 175,00 incl. Versand und Nachnahmegebühr

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daytona replica










Ein kleiner Artikel des "SPIEGEL" von 1993

Spekulanten und Uhrenliebhaber haben ein bevorzugtes Objekt chronometrischer Begierde: die Rolex "Daytona".

Der Kunde, der die Filiale des Hamburger Juweliers Wempe am Jungfernstieg betrat, hatte alles, was es braucht, eine Uhr der Marke Rolex zu erwerben: das selbstbewußte Lächeln des Naßrasierten, die goldene Master-Card in der Gesäßtasche und einen Rolex-Prospekt in der Hand.
"Diese und keine andere will ich", verwies der Kunde in freudiger Kauferwartung auf das Hochglanzbild seines Wunsch-Chronometers vom Typ Rolex "Daytona". Da allerdings kam der forsche Daytona-Freund um Jahre zu spät. Die Uhr mit automatischem Aufzug wird zwar in jedem Prospekt der Genfer Uhrenfabrik Rolex geführt, doch bei Händlern ist das mechanische Werk mit dem Namen "Cosmograph Daytona" weder gegen Kreditkarte noch für bares Geld zu haben. Selbst ein Uhrenhändler zum Freund oder ein prominenter Name helfen inzwischen schon nicht mehr, den Stahl-Chronographen (Uhr mit Stoppuhrfunktion) zum Listenpreis von 5750 Euro in einem Geschäft zu erstehen.
Beim größten deutschen Rolex-Händler Wempe etwa, mit Filialen in 13 Städten der Republik, füllen die Kundenbestellungen für die Daytona "viele Seiten in einem Bestellbuch", so Peter Knaack von der Hamburger Wempe-Zentrale. Auch beim Wempe-Konkurrent Replica Uhren müssen sich die Kunden wenigstens zwei bis drei Jahre gedulden.
Das Daytona-Fieber grassiert im Osten wie im Westen der Republik. So groß ist mittlerweile die Nachfrage geworden und so rar das Objekt ost-westlicher Begierde, daß Rolex-Vertragshändler wie Wempe jetzt nicht einmal mehr Bestellungen für das klotzige Stück Stahl mit dem Charme einer U-Boot-Luke entgegennehmen. Der Markt reagiert auf die Nachfrage mit dem ihm eigenen Gesetz. Eine "Daytona, Stahl, ungetragen" zum "FP 10 000 €" etwa bietet ein Anonymus im Fachblatt Uhrenmagazin unter Chiffre an. Andere loben die Uhr "geg. Gebot nicht unter 11 000 €" aus.
Rolex-Marketingleiter Paul Stuber hält solche Preise für "vollkommen künstlich". Er verschweigt, was Konkurrenten wie der Swatch-Erfinder Ernst Thomke als "phänomenal konsequente, langfristige Marketingstrategie" der Genfer Uhrenwerke bewundern: Daß nämlich ein Uhrmacher, der weniger Ware verkauft, als er eigentlich könnte, nicht nur den Mythos der Marke Rolex Replica mehrt, sondern am Ende auch die besseren Geschäfte macht.
Der Run auf den Automatik-Chronographen, der nach einer Rennstrecke im US-Staat Florida getauft wurde, begann, als die Cosmograph Daytona 1988 "ganz still", wie sich Marketingmann Stuber erinnert, ins Rolex-Sortiment aufgenommen wurde. Schon damals, zitiert das Uhrenmagazin den Rolex-Geschäftsführer Rolf Haas, hätten "findige An- und Verkäufer" bei vielen Händlern Daytona-Modelle bestellt "und dann mit hohen Aufpreisen weitergehandelt".
Der Coup überraschte nicht. Schon das Vorgängermodell der neuen Daytona, ein Chronograph mit Handaufzug, erfreut sich eines legendären Rufs. Größter Fan der klassischen Daytona ist der US-Schauspieler und Hobby-Rennfahrer Paul Newman - der einzige Sterbliche, dessen Name jemals zum Synonym für eine Rolex wurde: Als "Cosmograph Paul Newman" wird eine stählerne Handaufzug-Daytona heute für wenigstens 20 000 Euro gehandelt.
Auf einen ähnlichen Wertzuwachs dürfen die Träger der neuen Daytona hoffen. Was schert es da die Rolex-Fans, daß jede Billiguhr quarzgenauer tickt als ihr teurer Chronograph. Das unerschütterliche soziale Symbol Rolex, notiert das Rolex Daytona Replica Frankfurter Allgemeine Magazin, läßt sich bei Bedarf in jeder Kneipe oder am Flughafen umgehend zu Bargeld machen. Zuhälter wußten die Rolex als Notgroschen seit jeher zu schätzen. Hamburger Kiez-Größen wie der Gastronom Ringo Klemm investierten einen Teil ihres nicht immer versteuerten Einkommens - Geld spielt da keine Rolex - in goldene Chronometer mit Diamanten zum Preis von mehr als 150 000 Mark.
An jedem illegalen Spieltisch ist der tickende Sachwert wie Bares willkommen. Und fällt der Lude in der Baisse des Lebens einmal trocken, genügt der Gang zum nächsten Leihhaus: Auf Hamburgs Reeperbahn etwa zahlt Grüne's Leihhaus für die Rolex ein Viertel des Kaufpreises in bar.
Die Notwährung Daytona scheint derzeit weltweit besonders beliebt. Wie viele Exemplare das Genfer Werk jährlich verlassen, darüber schweigt sich der Hersteller aus. "Solche Angaben", so Stuber, "entsprechen nicht unserer Geschäftspolitik." Als sicher gilt, daß es weniger als 10 000 Uhren sind. Bei deutschen Rolex-Konzessionären "kleckern die Exemplare nur stückweise in die Filialen" (Wempe). Händler Christ liefert bundesweit "weniger als hundert" Daytona jährlich an seine Warteliste-Kunden aus.
Auch Angestellte von Rolex-Händlern haben kaum noch eine Chance, das Sammlerobjekt zu erstehen. Juwelier Christ etwa vergatterte seine Mitarbeiter, die über die Warteliste eine Daytona erwarben, die Uhr zu tragen oder auf Verlangen vorzuweisen: "Wir wollen", so ein Christ-Geschäftsführer, "in unserem Haus keine Spekulation mit der Uhr."
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